Humus Sapiens! Nachhaltige Wurmkisten für mehr Biokompost – Workshop 2
Regenwürmer sind laut Charles Darwin die „unbesungenen Helden der Menschheit“. Umso wichtiger, dass wir sie gut hegen und pflegen.
In unserer neuen Workshopreihe widmen wir uns neuen Behausungen für den Kompostwurm (speziell Eisenia fetida). Dazu schauen wir erstmal, was der gemeine Wurm so benötigt, um ein gutes Leben zu führen und fröhlich Kompost zu produzieren. Und warum Bio-Kompost wichtig ist. In welchen Verhälnissen der Wurm bislang so wohnt und ob es Zeit für einen Umzug ist. Und einiges mehr.
Mit dem Wissen aus dem 1. Workshop machen wir uns nun gemeinsam an die Lösung seiner bisherigen Miet-Probleme und entwickeln neue Ideen für seine neue Behausung. Dafür gibt es am 12. November den
Workshop Teil 2:Wie sieht unsere Wurmbehausung aus, in der sich Kompostwürmer wohlfühlen können und sie gut gepflegt werden? (Lösungen, Ideen- und erste Entwürfe)
Die Fragen dazu lauten z.B.: Wie sieht eine nachhaltige, mit recycelten Materialien und „üblichem“ Werkzeug selbst herstellbare Behausung aus? Welche zusätzlichen Features sind hilfreich, welche notwendig, um die Lebensbedingungen der Kompostwürmer bestens zu berücksichtigen und ihnen eine sichere Lebensumgebung zu schaffen? Welche Informationen sind für die Pflegenden nötig? Wie kann ein cradle to cradle (Wurm-)Prozess aussehen? U.v.m.
Wichtig sind dabei auch die Wohnorte und Anwendungsbereiche, damit die Würmer immer gut gefüttert und gepflegt werden.
Die Ideen liegen bei euch. Wird es vielleicht die eine kleine, einfache „Matschbox“, die für alle einfach zu bauen ist? Oder der „Dirt Hub“, in Form eines barrierefreieren Hochbeets ohne Bücken? Oder eine sog. Wurm-Vase für die „Wurm & Drang“-Zeit, ein Kompost-Kollektiv in Form eines Hochhauses? Alles ist möglich.
Wenn wir unsere Lieblingsvariante(n) ausgesucht haben, setzen wir sie gemeinsam um und machen eine Einweihungsfeier am 15. Februar (in Deutschland der Tag des Regenwurms).
Wir freuen uns auf Deine Anmeldung unter werkstatt@insel-ev.de oder 040 380 38 36 244
Das weitere Vorgehen und die Termine zur Entwicklung, Test und Umsetzung besprechen wir dann nach den Workshops gemeinsam.
Ermöglicht wird diese Workshopreihe von der Norddeutschen Stiftung für Umwelt und Entwicklung. Dankeschön!



