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Plastik sortieren und scannen

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Wenn wir (sauberes!) Plastik gespendet bekommen, müssen wir es meistens erstmal in Art & Farbe sortieren.

Plastik ist nicht gleich Plastik. Es gibt viele unterschiedliche Arten mit unterschiedlichen Eigenschaften. Manches Plastik setzt leider sehr schädliche Dämpfe frei, wenn man es verarbeitet. Anderes ist nicht – oder nicht so leicht – thermisch (durch Wärme/Hitze) verformbar. Deshalb verarbeiten wir in der Werkstatt nur Polypropylen (PP) und Polyethylen (PE). Zudem ist es der Kunststoff, aus dem der meiste Plastikmüll weltweit besteht.

Woher weißt Du, welche Plastikart Du in der Hand hältst? Unten auf den Produkten steht häufig ein Recycling-Code in Form eines Dreiecks mit einer Zahl. Steht hier die Nr. 2 (HD-PE) oder Nr. 5 (PP) drauf, können wir es nutzen. Steht nichts drauf, gibt es den Plastikscanner.

Auf den tun wir den Deckel, die Verpackung o.ä. rauf. Das Gerät kann dann mit einem optischen Sensor die zurückgeworfene Wellenlänge des Lichtes messen.

Darüber erkennt das Gerät, welches Material wir scannen und zeigt uns auf dem Display z.B. „PP“ an. Schwarzes Plastik erkennt der Sensor leider nicht.

Nachdem wir wissen, ob es PP oder PE ist, sortieren wir das Plastik nach Farben. Daraus können dann wieder neue Dinge aus derselben Farbe entstehen.

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